Westenfeld

Die Gemeinde Westenfeld liegt im landschaftlich wertvollen und landwirtschaftlich geprägten Gebiet

des Grabfeldes. Die Gemarkung der Gemeinde umfaßt 801 ha. Westenfeld mit seinen 438 Einwohnern ist die am äußersten westlichsten Teil gelegene Gemeinde des Landkreises Hildburghausen. Wie die meisten Orte unserer Umgebung vollzog sich die Geschichte Westenfelds sehr wechselhaft. Westenfeld wird erstmals in der Schenkung Graf Eggiharts an die Reichsabtei Fulda genannt. Das Jahr 871 kann als ein sic

Gemeinde Westenfeld

Gemeinde WestenfeldDie Gemeinde Westenfeld liegt im landschaftlich wertvollen und landwirtschaftlich geprägten Gebiet des Grabfeldes. Die Gemarkung der Gemeinde umfaßt 801 ha. Westenfeld mit seinen 438 Einwohnern ist die am äußersten westlichsten Teil gelegene Gemeinde des Landkreises Hildburghausen.
Wie die meisten Orte unserer Umgebung vollzog sich die Geschichte Westenfelds sehr wechselhaft. Westenfeld wird erstmals in der Schenkung Graf Eggiharts an die Reichsabtei Fulda genannt. Das Jahr 871 kann als ein sicheres Datum der Ersterwähnung gelten. Man kann jedoch davon ausgehen, daß Westenfeld eine weitaus ältere Geschichte aufzuweisen hat.

Westenfelds Nachbarn sind gegen Morgen Haina, gegen Mittag Sülzdorf, gegen Abend Wolfmannshausen und Queienfeld und gegen Mitternacht die Dörfer Jüchsen und Exdorf.
Wegen seiner geographischen Lage und seiner natürlichen Gegebenheiten wird Westenfeld durch die Landwirtschaft, den üppigen Waldbestand und seine reizvolle Umgegend geprägt. Land- und Forstwirtschaft sowie der Obstbau gehörten zu den Grundlagen der Entwicklung des Ortes.

Das Ortsbild von Westenfeld wird noch heute von der Kirche, dem Dorfgemeinschaftshaus (alte Schule), dem Pfarrhaus sowie dem Gemeindehaus mit Backhaus geprägt. Die jetzige Kirche, mit der wohl letzten funktionsfähigen Hildebrandt-Orgel, wurde 1731 erbaut und 1847 im Inneren verschönert. Sie steht auf einer kleinen Anhöhe in der Mitte des Dorfes und überragt mit ihrem für unsere Gegend untypischen Kirchturm den gesamten Ort.

Das Pfarrhaus und die alte Schule (mit Heimatstube) sowie eine ehemalige Bachmühle gehören mit den Bodendenkmalen wie Landwehr und Hügelgrab, den fünf Dorf- und Waldteichen zu markanten Bestandteilen des Ortes, welche vielseitige Möglichkeiten des sanften Tourismus eröffnen.
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