Weida

Weida hat seit 1209 Stadtrecht und ist damit die älteste Stadt desThüringer Vogtlandes. Auf die Vög

te und Herren von Weida geht die Bezeichnung Vogtland zurück, das im Auftrag des deutschen Kaisers von ihnen verwaltet wurde. Deshalb trägt Weida seinen Namen Wiege des Vogtlandes. Heute erstreckt sich dieses Vogtland über Ostthüringen, Südwestsachsen, Nordbayern und Teile Böhmens. Weida war im Mittelalter Regierungssitz und Hauptstadt. Zwei historische Stadtkerne werden vom Weida-Fluß getrennt. F

Historisches aus Weida

WeidaWeida hat seit 1209 Stadtrecht und ist damit die älteste Stadt desThüringer Vogtlandes. Auf die Vögte und Herren von Weida geht die Bezeichnung Vogtland zurück, das im Auftrag des deutschen Kaisers von ihnen verwaltet wurde. Deshalb trägt Weida seinen Namen Wiege des Vogtlandes. Heute erstreckt sich dieses Vogtland über Ostthüringen, Südwestsachsen, Nordbayern und Teile Böhmens. Weida war im Mittelalter Regierungssitz und Hauptstadt.
Sehenswürdigkeiten in WeidaZwei historische Stadtkerne werden vom Weida-Fluß getrennt. Früher hatten sie ihre eigenen Märkte, Mühlen, Klöster und Pfarrkirchen. Sie wurden aber gemeinsam verwaltet und erhielten eine einheitliche Befestigung. Teile der Stadtmauer und einige Wehrtürme sind bis heute erhalten. Stammsitz der Vögte war die Osterburg (1163-1193). Ursprünglich als militärische Befestigungsanlage gebaut, erlebte sie ein wechselvolles Schicksal. Im 30jährigen Krieg bis auf den Bergfried zerstört, wurden Schloß- und Wirtschaftsgebäude wieder aufgebaut. Sehenswürdigkeiten in WeidaDie heute vorhandenen Schloß- und Wirtschaftsgebäude entstanden unter Einbeziehung früherer Architekturreste und sind von den Baustilen der Gotik, der Renaissance und des Barock geprägt. Seit 1785 gibt es einen Zwischenbau mit Toreinfahrt. 1818 ist die Osterburg zusätzlich Sitz des "Großherzoglichen Criminalgerichts" und Gefängnis. 1833 gab es in Weida die letzte öffentliche Hinrichtung eines in der Burg gefangengehaltenen Fallknechtes. Heute beherbergt sie ein Museum und Zwei Galerien der Bildenden Kunst. Der Balkensaal im "alten Schloß" steht der Öffentlichkeit als Veranstaltungsraum zur Verfügung. Vom 54 Meter hohen Bergfried hat man einen schönen Ausblick auf das Thüringer Vogtland. Zwischen dem 2. und 3. Zinnenkranz befindet sich die Türmerstube, in der bis 1917 der Türmer Dienst tat.
Die Osterburg ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit Weidas.

Sehenswürdigkeiten in WeidaWeitere sehenswerte historische Gebäude sind:
Das Rathaus (1587-1589) im Hochrenaissancestil errichtet, beherrscht den Markt. Die Widen- und die Peterskirche, deren Kirchenschiffe heute Ruinen sind, tragen in ihren intakten Türmen das Geläute für die turmlose Stadtkirche "St.Marien" (um 1350), einer ehemaligen Klosterkirche des Franziskanerordens. Diese Kirche ohne Geläute ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

Sehenswürdigkeiten in Weida

Sehenswürdigkeiten in WeidaWeida - mit dieser Stadt verbinden viele vor allem die Osterburg, aber auch Weidschen Kuchen, gute Küche und herrliche Landschaft. Vieles ist sehenswert und gut zu Fuß erreichbar. Folgen Sie unserem kleinen Stadtrundgang auf dieser Seite oder kommen Sie zu uns. Auf Voranmeldung ist jederzeit eine Stadt- oder Burgführung möglich. Auch der Türmer oder die Weidsche Kuchenfrau heißen Sie herzlich willkommen und erzählen Ihnen Interessantes aus der Geschichte unserer Stadt.
Tel.: (03 66 03) 6 27 75
Seit 800 Jahren thront die Osterburg als markantes Wahrzeichen über der Stadt Weida. Im 12.Jh., als militärische Befestigung unter Vogt Heinrich I. von 1163 bis 1193 errichtet, wurde die Burg

"DAS FESTE HAUS ZU WEIDA"

genannt.

Sehenswürdigkeiten in WeidaHeinrich I. und seine Nachfahren residierten in der Burg und machten Weida zum Regierungssitz eines Landes, das bis heute den Namen VOGTLAND trägt. Weida und seine bedeutendste Sehenswürdigkeit, die Osterburg, ist somit die Wiege des Vogtlandes. Anfang des 15. Jahrhunderts erlosch der Einfluß der Vögte. Ihr Herrschaftsgebiet fiel an das sächsische Adelsgeschlecht der Wettiner. Nur im Fürstenhaus Reuß erhielten sich die Traditionslinien der Weidaer Vögte. Die jüngere Linie hatte ihren Stammsitz in Gera, die ältere residierte in Greiz. Beide vereinigten sich 1919 zum "Volksstaat Reuß", der mit sechs anderen Fürstentümern 1920 in das Land Thüringen einging.´Der 54 Meter hohe Bergfried mit seinen 5,70 m starken Mauern und seiner einzigartigen Form auch "Turm ohne Dach" genannt, gehört zu den ältesten und Sehenswürdigkeiten in Weida gewaltigsten Türmen in Deutschland. Er bietet den Besuchern einen Rundblick auf die interessante altehrwürdige Stadt Weida. Seit dem 17.Jh. wird die Burg "OSTERBURG" genannt, abgeleitet von der Landschaftsbezeichnung "OSTLAND".

Heute ist die Osterburg nicht nur "ein Denkmal längst versunkener Zeiten", sondern Begegnungsstätte von Kunst und Kultur. Museum und Galerien der "Bildenden Kunst" sind in ihren Mauern beheimatet. Seit Jahresbeginn 1998 ist die Burg noch um eine Attraktion reicher. Ein historisches Tonnengewölbe wurde als Künstleratelier umgebaut.

Das dreigeschossige Renaissance-Rathaus stammt aus dem Jahr 1587/1589 und wurde mehrfach umgebaut und beherbergt neben den Büros der Stadtverwaltung bereits seit 1928 die Stadt bibliothek und das Stadtarchiv. Besonderheiten des Hauses sind die paarweise angeordneten Fenster, der hohe Sehenswürdigkeiten in WeidaTreppenturm mit geschweifter Haube und der überdachte Vorbau. Das festliche Rathausfoyer mit Kreuzgewölbe und niedrigen, rundbogigen Türen dient heute kulturellen Veranstaltungen im kleinen Rahmen. Der Turmteil des Hauses beinhaltet eine Wendeltreppe. Das Standesamt bezog 1996 - im 120. Jahr seines Bestehens - im ältesten Teil des Weidaer Rathauses neue Räume. So befindet sich jetzt der gesamte Standes- amtsbereich in einer Ebene. Dazu gehören die Büro- und Archivräume, sowie das Warte- und das Trauzimmer. Dieses romantische Trauzimmer - ein Kreuz- gewölbe - wurde im Januar 1997 feierlich eingeweiht. Ein stilvolles Ambiente empfängt die Brautpaare und die Hochzeitsgäste.

Die Predigtkanzel im Schulpark. Hier befand sich über 300 Jahre lang der Friedhof der Stadt. Das restaurierte Friedhofstor kündet von der Vergänglichkeit des Lebens, eröffnet aber gleichsam die Blicke zu den neuen Generationen der Weidaer Schuljugend.

Die Ruine der Widenkirche. Es ist die älteste Kirche Weidas, die bereits 1229 urkundlich erwähnt wurde. Bis zur Reformation wurde sie Sehenswürdigkeiten in Weida noch genutzt, verfiel aber dann im Verlaufe der Jahre. Die noch stehenden Teile der Ruine vermitteln immer noch ein eindrucksvolles Bild der Gotik in Thüringen. 1997 erhielt der Turm eine neue Dacheindeckung mit Turmkopf und Wetterfahne.

Der 1884 eingeweihte Oschütztalviadukt - eine 28 Meter hohe und 185 Meter lange Pendelpfeilerbrücke - diente bis 1983 dem Eisenbahnverkehr. Der Viadukt stellt eine bedeutende ingenieurtechnische Leistung des Ingenieurs Krüger dar. Die Bauleitung hatte Finanzrat Köpcke, der auch das "Blaue Wunder" in Dresden mit errichtete. Die Brücke gilt als technisches Denkmal der Stadt.

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